Von Maienglück bis Winterweh
Frühling lässt sein blaues Band... bald wieder flattern durch die Lüfte. Nach unserem kleinen Winterschlaf sind wir schon wieder fleißig am Proben, und singen von Mai- und Dorfglöckchen und kleinen Waldvöglein. Trotz der ersten Sonnenstrahlen, und wenn der Schnee zerrinnt, möchten wir uns auch des Winters erinnern. Im ewigen Kreislauf der Jahreszeiten, flüstert der Winter: Ohne mich kein Frühling! So einfach ist das. Und deshalb wird es in unserem neuen Frühlingsprogramm eine Rückschau zum Winter geben, die für das königliche Maiglöckchen den weißen Teppich ausrollt. Von Hoffnung und Liebe sollen träumerische Röslein einen Gruß an ihre Liebsten schicken, auf dass wohl ein geneigtes Ohr sich findet und Antwort sendet. Weil's aber nicht kann sein, weil's aber nicht kann sein, bleib ich all hier, lautet die Antwort des lyrischen Ich im Volkslied "Wenn ich ein Vöglein wär". Wo das Herz berührt wird, liegt der Schmerz nicht weit entfernt. Von unerfüllter Liebe und Sehnsuch...